Argentinien - Granja Agape
Resozialisierung von Strafentlassenen
Strafgefangene erleben im Gefängnis Annahme und Vergebung von den Menschen und Gott. Dies führt oft zu einer völligen Gesinneswandlung, und viele fangen ein neues Leben an.Damit sie auch nach ihrer Entlassung in diesem neuen Leben bleiben und nicht in Arbeitslosigkeit und neue Kriminalität abstürzen, bieten wir ihnen in Zusammenarbeit mit einer argentinischen Kirchgemeinde an, auf der Granja Agape in Argentinien berufliche Fertigkeiten wie z.B. Schweisserarbeiten zu erlernen und zu lernen, wie man im normalen Alltag lebt.
2009 waren rund 20 Männer für dieses Resozialisierungsprogramm auf der Granja. Verschiedene haben eine Arbeitsstelle gefunden und die Granja verlassen. Mit den anderen und immer wieder auch neuen Männern arbeiten wir weiter.
Früchte
Dank Ihrer Hilfe und der Unterstützung unserer Mitarbeiter vor Ort, hat für Christian eine bessere Zukunft begonnen. Von Dezember 2008 bis Ende 2009 war er auf der Granja Agape. Seither arbeitet er in der Umgebung.
Christian hatte alles, was ein Kind braucht. Als Teenager kam er in schlechte Kreise und mit 14 Jahren nahm er das erste Mal Drogen. Um das Geld dafür zu besorgen, begann er bald einmal, Läden zu überfallen, mit Waffen versteht sich. Das konnte nicht lange gut gehen und so landete er bald im Gefängnis. 4 Jahre Haft, lautete das Urteil. Dort hatte er Zeit, die Sekundarschule abzuschliessen und er begann sogar, Recht zu studieren. Als Christian raus kam, sprach sein Anwalt mit Daniel Tejeda, dem Leiter der Granja. Nach Rücksprachen, auch mit dem Richter, sagte Daniel Tejeda dann einem Aufenthalt auf der Granja zu. Christian war nicht begeistert, als er auf den Bauernhof kam. Als junger Stadtmensch auf einem abgelegenen Bauernhof, er hätte sich etwas besseres vorstellen können. Bald aber realisierte er die vielen Vorteile. Er kam nicht in Versuchung, zusammen mit seinen alten Freunden Drogen zu nehmen und es war ihm nicht mehr langweilig. Auf der Granja gab es immer genügend Arbeit und gute Kollegen zum Plaudern. Nach verschiedenen Jobs arbeitet er nun seit fünf Monaten bei einer Lieferfi rma. Unter der Woche arbeitet er fast zwölf Stunden täglich und am Samstag noch einen halben Tag. Das ergibt einen Lohn von 2500 Peso, ca. 600 Franken monatlich. Das reicht ihm gut zum Leben. Sein Ziel ist, einen Beruf zu erlernen. Er meint, als Coiffeur würde er glücklich werden.
Christian hatte alles, was ein Kind braucht. Als Teenager kam er in schlechte Kreise und mit 14 Jahren nahm er das erste Mal Drogen. Um das Geld dafür zu besorgen, begann er bald einmal, Läden zu überfallen, mit Waffen versteht sich. Das konnte nicht lange gut gehen und so landete er bald im Gefängnis. 4 Jahre Haft, lautete das Urteil. Dort hatte er Zeit, die Sekundarschule abzuschliessen und er begann sogar, Recht zu studieren. Als Christian raus kam, sprach sein Anwalt mit Daniel Tejeda, dem Leiter der Granja. Nach Rücksprachen, auch mit dem Richter, sagte Daniel Tejeda dann einem Aufenthalt auf der Granja zu. Christian war nicht begeistert, als er auf den Bauernhof kam. Als junger Stadtmensch auf einem abgelegenen Bauernhof, er hätte sich etwas besseres vorstellen können. Bald aber realisierte er die vielen Vorteile. Er kam nicht in Versuchung, zusammen mit seinen alten Freunden Drogen zu nehmen und es war ihm nicht mehr langweilig. Auf der Granja gab es immer genügend Arbeit und gute Kollegen zum Plaudern. Nach verschiedenen Jobs arbeitet er nun seit fünf Monaten bei einer Lieferfi rma. Unter der Woche arbeitet er fast zwölf Stunden täglich und am Samstag noch einen halben Tag. Das ergibt einen Lohn von 2500 Peso, ca. 600 Franken monatlich. Das reicht ihm gut zum Leben. Sein Ziel ist, einen Beruf zu erlernen. Er meint, als Coiffeur würde er glücklich werden.
Wenn Mörder Christen werden
Unsere Arbeit auf der Granja Agape wird durch Spenden finanziert. Helfen Sie mit?
Herzensangelegenheit Argentinien
Projektpräsentation
Resozialisierung von Strafentlassenen in Argentinien
Die Präsentation als PDF herunterladen


