Kidshouse Kaschmir
Stories
Frühlingserwachen
Die langen Winterferien sind vorbei und endlich können die Kidshousekinder wieder viel draussen spielen und ihre neue grosse Schaukel geniessen. Hier die drei Jüngsten am Schaukeln...
Die Hollywoodschaukel ist momentan bei allen sehr beliebt!
Sie war eine Fehlbestellung des Hausbesitzers und wurde zu guten Konditionen direkt vor die Tür geliefert.
In Kaschmir ist der Frühling immer besonders schön und mit enorm farbiger Blumenpracht, was so gut tut nach den nassen, grauen Winterwochen.
Seit einiger Zeit gibt es in der Nähe einen Tulpengarten (nach holländischem Vorbild), der Touristen und Schulklassen anlockt und gleichzeitig ein Zeichen ist für so viel Potential, was dort in der Region immer noch brach liegt und erst noch zur Blüte kommen will.
Für uns ein Fingerzeig Gottes, der aus dem grauen Nichts etwas Schönes schafft!
Schule
Am Ende der Winterferien war die Schule der Jungs abgebrannt und somit ging die Suche nach guten Schulplätzen wieder los, die ja leider sehr rar sind in Kaschmir. Mittlerweile haben alle vier schulpflichtigen Jungs einen Schulplatz, wofür wir dankbar sind!M. und Y. sind auf der Armeeschule angenommen worden; das ist wieder ein Wunder (wie schon die Einschulung der beiden Mädchen im Herbst bei der kath. Mädchenschule):
Für die Eltern hiess es auch diesmal, tagelang unterwegs zu sein, um Anmeldeformulare zu bekommen und herauszufinden, wie das Prozedere an dieser Schule läuft. An einem dieser Tage hat Mama G. einen Mann in ihrer südindischen Muttersprache reden hören und hat sich etwas mit ihm unterhalten. Dieser Mann hat sich als hoher Offizier herausgestellt, der nach einigem Kennenlernen dafür gesorgt hat, dass sie zwei Plätze bekommen. Ein Engel zur rechten Zeit als Helfer? Jedenfalls hat Gott hier einen Weg gebahnt!
Es hat noch nicht geklappt, dass alle Jungs auf die selbe Schule gehen können und so sind sowohl die Schul- als auch die Ferienzeiten unterschiedlich, was ein logistisches Problem mit dem Schultransport darstellt, der selbst zu organisieren ist. Unser Gebet und Ziel ist, dass alle vier Jungs so bald wie möglich auf die Armeeschule gehen können, die einen guten akademischen Ruf hat und bezahlbar ist.Die Kinder im Porträt
S.: ist im Mai 5 Jahre alt geworden und hat von Klein auf eine Vorliebe für schöne Kleider und Stoffe! Ausserdem geht sie gerne zur Schule und macht ihre Sache dort sehr gut.Y.: (5 1/2) geht in die 1. Klasse der neuen Schule und muss sich dort noch eingewöhnen. Er ist ein schneller Lerner, der ruckzuck die Aufgaben erledigt, um dann spielen zu können. Er liebt Aktionen jeder Art und ist immer für Ausflüge zu haben.
R.: wird erst im Herbst 5 und geht mit Sarah in die Klasse. Sie ist echt müde, wenn sie am Nachmittag von der Schule nach Hause kommt. Ihr Gedächtnis für Reime und Lernverse ist erstaunlich und sie ist eine ganz gewissenhafte Schülerin.Y.: (4 1/2) darf endlich auch wie die grösseren Geschwister in die Schule, darauf hatte er sehr gewartet. Beim Malwettbewerb hat er den 1. Platz gewonnen, was nicht verwundert wenn man seine Bildchen sieht!
N.: (wird im Sommer 8) hofft sehr auf einen Schulplatz in der Armeeschule. In seinem Alter muss er schon Urdu, Hindi und Englisch schreiben lernen: das sind 3 total verschiedene Schriften! Eine grosse Herausforderung...M.:(5 1/2) findet's toll in seiner neuen Klasse in der Armeeschule. Ihm gefällt besonders, dass ihm etwas mehr Zeit zum Spielen bleibt (alles was Räder hat, ist super!) weil er früher nach Hause kommt als vorher. Für die Hausaufgaben lässt er sich nach wie vor VIEL Zeit, was aber nicht an mangelnder Intelligenz liegt.:)
Haus...und mehr
Das Haus, das wir für die Kidshousefamilie gemietet haben, ist zwar schon alt aber in vielem ideal:genügend Zimmer, Einbauschränke, gute Küche, 1 Raum mit "indian-style"-Bodenheizung, nah am Markt, mit Garten, Garage, etc.
Wir sind dort schon seit 6 Jahren zur Miete und haben immer mehr dazubekommen: vom 1. Stock ausgehend, haben wir mittlerweile das gesamte Haus zur Verfügung...
und neu auch einen grossen Gemüsegarten!
Nachdem unsere Hausbesitzer gesehen haben, dass Papa M. ein guter Gärtner ist und im letzten Jahr eine tolle Ernte im kleinen Gartenteil erzielt hat, haben sie ihm jetzt das ganze Gemüsegartenstück zur Bewirtschaftung gegeben und freuen sich auch an den Erträgen.
Überhaupt erleben wir hier, wie Gott die Herzen der Hausbesitzer verändert - u.a. durch das Zeugnis, wie sie als christliche Familie leben, die Kinder mit viel Liebe erziehen und alles so gut in Schuss halten.
Sie möchten uns weiterhin gerne als Mieter auf ihrem Grundstück haben und verlängern den Mietvertrag um weitere 5 Jahre (wenn auch mit einer ziemlichen, ortsüblichen Preiserhöhung).
|











