Libanon
Storys
Drei Generationen und ein Haushalt
Als mein Mann und ich zum Glauben an Jesus Christus kamen, dachten wir, dass wir die einzigen Drusen sind, die so etwas tun. Erst später lernten wir andere kennen. Damals lebten wir mit meinen Eltern und unseren drei Kindern in ihrem Haus. Meine Eltern unterdrückten unseren Glauben so sehr, dass ich mich auch von den anderen Gläubigen zurückzog und unter der Einsamkeit und einem schlechten Gewissen litt. Ich fühlte mich wie eine Heuchlerin, wenn ich im Zimmer mit den Kindern in der Bibel las, aber im gemeinsamen Wohnzimmer kein Wort vom Glauben reden durfte. Die Glaubensgeschwister rufen mich jedoch immer wieder an und nahmen Anteil an meinem Leben und den Sorgen. Erst seit einem Jahr sind wir nun im eigenen Haus, aber ich weiss nun, wer meine wahre Familie ist.
Sheila
Sheila
Ein Zuhause für meine Frau
Er war Student in ACCESS vor einigen Jahren. Er lernte Englisch und hatte gute kontakte mit den Lehrern und Mitarbeitern. Zu jener Zeit bekannte er sich zum Atheismus, aber liebte es, mit allen über den Glauben zu diskutieren. Dann erhielt er eine ihm Zukunft verheissende Stelle im Ausland, wo er auch seine Frau kennenlernte und heiratete. Im Laufe der Wirtschaftskrise verlor er seine Stelle und all sein erarbeitetes Vermögen. Er musste in sein Dorf im Libanon zurückkommen und brachte seine hier fremde Frau mit. Kaum zurück, suchte er sofort den Kontakt mit den Mitarbeitern von ACCESS und stellte seine Frau stolz vor. Er erzählte uns seine Geschichte und fragte uns, ob seine Frau uns als ihre Familie betrachten darf.

