Hoffnung im Land der Jurten
Zu unserer Freude entwickelt sich der Gemeindeaufbau in der Mongolei sehr gut. Die Gemeinde hat sich im letzten Jahr auf 75 Mitglieder verdoppelt. Für die Mongolei ist dies eine sehr grosse Gemeinde. Denn selbst Gemeinden, die seit zehn Jahren mit westlicher Unterstützung wirken, haben nicht mehr Gemeindeglieder. Die Mongolen sind ein Nomadenvolk und deshalb nicht lange am selben Ort. Sobald Routine in ihrem Alltag auftaucht, geben sie auf und ziehen weiter. Unsere Gemeinde ist wohl deshalb so stark gewachsen, weil wir damit begonnen haben, zehn verarmten Kindern eine Mahlzeit pro Tag zu kochen und sie so mit einer vollwertigen Mahlzeit täglich zu ernähren: Dies wurde von den Mongolen äusserst positiv aufgenommen. Wir haben uns nun entschlossen, diese Anzahl zu verdoppeln und zusätzlich Wohnraum für etwa sechs Weisenkinder zu schaffen. Diese Arbeit soll durch ihre Gemeinde geschehen.
Zu unserer Freude entwickelt sich der Gemeindeaufbau in der Mongolei sehr gut. Die Gemeinde hat sich im letzten Jahr auf 75 Mitglieder verdoppelt. Für die Mongolei ist dies eine sehr grosse Gemeinde. Denn selbst Gemeinden, die seit zehn Jahren mit westlicher Unterstützung wirken, haben nicht mehr Gemeindeglieder. Die Mongolen sind ein Nomadenvolk und deshalb nicht lange am selben Ort. Sobald Routine in ihrem Alltag auftaucht, geben sie auf und ziehen weiter. Unsere Gemeinde ist wohl deshalb so stark gewachsen, weil wir damit begonnen haben, zehn verarmten Kindern eine Mahlzeit pro Tag zu kochen und sie so mit einer vollwertigen Mahlzeit täglich zu ernähren: Dies wurde von den Mongolen äusserst positiv aufgenommen. Wir haben uns nun entschlossen, diese Anzahl zu verdoppeln und zusätzlich Wohnraum für etwa sechs Weisenkinder zu schaffen. Diese Arbeit soll durch ihre Gemeinde geschehen.Eine Gemeinde entwickelt sich
Durch den Kindergarten kommen viele Erziehungsberechtige der Kinder in unsere Gemeinde. Alle Gemeindemitglieder leben in grosser Armut und schämen sich dessen. Darum gelang es uns lange nicht, Hauskreise zu gründen. Gott antwortete aber auf unsere Gebete. Der Wunsch, ihre eigenen Jurten für Gott zu öffnen wurde grösser, die Scham der Armut, in der sie leben, konnte überwunden werden. Und so haben zwei „Jurtenkreise“ angefangen. Wir freuen uns zu sehen, mit welchem Elan die „Jurtenkreise“ geleitet werden, wie man sich gegenseitig ermutigt, die Bibel studiert und für einander betet.
Im Jahr 2007 ist unsere Gemeinde unter der Leitung von Roman Korobov auf 35 Menschen gewachsen. Es gibt 2 Hauskreise, und 12 Personen besuchten die Bibelschule in unserer Gemeinde. Sie alle haben durch Gottes Hilfe in ihren Leben Veränderungen zum Besseren erlebt.
Um der wachsenden Gemeinde genügend Raum zu bieten, haben wir angefangen, ein neues Gemeindegebäude zu bauen.
Durch den Kindergarten kommen viele Erziehungsberechtige der Kinder in unsere Gemeinde. Alle Gemeindemitglieder leben in grosser Armut und schämen sich dessen. Darum gelang es uns lange nicht, Hauskreise zu gründen. Gott antwortete aber auf unsere Gebete. Der Wunsch, ihre eigenen Jurten für Gott zu öffnen wurde grösser, die Scham der Armut, in der sie leben, konnte überwunden werden. Und so haben zwei „Jurtenkreise“ angefangen. Wir freuen uns zu sehen, mit welchem Elan die „Jurtenkreise“ geleitet werden, wie man sich gegenseitig ermutigt, die Bibel studiert und für einander betet.Im Jahr 2007 ist unsere Gemeinde unter der Leitung von Roman Korobov auf 35 Menschen gewachsen. Es gibt 2 Hauskreise, und 12 Personen besuchten die Bibelschule in unserer Gemeinde. Sie alle haben durch Gottes Hilfe in ihren Leben Veränderungen zum Besseren erlebt.
Um der wachsenden Gemeinde genügend Raum zu bieten, haben wir angefangen, ein neues Gemeindegebäude zu bauen.
Gemeinde ganz praktisch
Jeder Gläubige versucht jetzt in der Gemeinde entsprechend seiner geistlichen Gaben zu dienen. Wir empfinden, dass die Menschen von Govil dieses Jahr ihre Einstellung zu den Menschen, zum Dienst und zur Gemeinde geändert haben. Dies ist ein Wendepunkt im Leben deiser mongolischen Nomaden. Die Menschen haben verstanden, dass ihnen Gott und die Gemeinde eine reale Hilfe für ihre geistlichen und materiellen Probleme bieten: kostenlose Essenverteilung für Kindern aus armen Familien und ebenso den kostenlose zugang zum Kindergarten. Uns freut auch die Tatsache, dass die meisten Gemeindemitglieder aufgehört haben die Gemeinde als etwas Fremdes zu sehen. Die Menschen haben erlebt, dass der Dienst der Gemeinde auf sie und ihre bedürfnisse ausgerichtet ist. Sie haben mit Gottes Hilfe erlebt wie durch die Gemeinde sich ihr Leben zum besten verändert hat. In diesem Jahr hat Gott den Menschenin der Gemeinde gezeigt, dass sie fähig werden Verantwortung zu übernehmen und dass sie die Anderen Gemeindeglieder in ihrem geistlichen Wachstum begleiten können.

