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Russland

Jungen Menschen Zukunft geben


Der rasante Umbruch in der russischen Gesellschaft hat in besonderer Weise die Jugend überrumpelt. Die Folge davon ist eine weitverbreitete Orientierungslosigkeit, die sich als Nährboden unzähliger falscher „Heilsbringer“ (Sekten, Drogen, Alkohol, Pornographie), die sich rasant verbreitet, entpuppt. Erschwerend kommen zerrüttete Familienverhältnisse und eine grosse Perspektivenlosigkeit hinzu. Die russische Gesellschaft unterdrückt die Persönlichkeit ihrer jungen Menschen und so fühlt sich dies oft unnötig!

Vision und Ziel

Wir wollen diese jungen Menschen aus ihrer „Isolation und Einsamkeit“ herausrufen und ihnen auf „Augenhöhe“ begegnen. Wir wollen durch die Vermittlung von christlichen Werten die russischen Jugendlichen zu Botschaftern und Multiplikatoren unseres Glaubens machen, damit sie ihren perspektivenlosen Altersgenossen den neu gewonnen Lebenssinn und die neugewonnen Orientierung weitergeben können.

Seit 2006 geht es darum, diese Arbeit "Malachit" im ganzen Wolgagebiet bekannt zu machen, Multiplikatoren auszubilden und sie mit den nötigen Materialien auszurüsten.

Jugendcamps in Russland

In der russischen Geschichte haben Jugendcamps eine grosse Tradition. Schon bei den Zaren wie auch später bei den Kommunisten wurde die Jugend in Camps auf ihre zukünftigen Aufgaben in der Gesellschaft vorbereitet. Auch die orthodoxen und die evangelischen Kirchen haben von dieser Tradition seit längerem Gebrauch gemacht, um junge Menschen christlich zu prägen. Diesen Umstand nutzen wir, um christliche und nichtchristliche junge Menschen aus unterschiedlichsten sozialen und kirchlichen Hintergründen mit dem Ziel zusammenzubringen, auf ganz praktische Weise Herz und Verstand auszubilden. In dieser Gemeinschaft lernen sie darüber hinaus Vorurteile abzubauen und neue Lebensformen einzuüben.

2004 : bekommen wir den 1. Preis beim nationalen Campwettbewerb!

Teenagercamp Malachit

Das Agape-Zentrum von Niszny Nowgorod ist das einzige Camp weit und breit, welches in der Campwoche ein Musical einstudiert und aufführt. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum so viele junge begabte Teenies sich um die 100 Plätze im Camp bemühen. Es hat in den christlichen Gemeinden schon fast „Kultcharakter“ dabei zu sein, wie mir einige Teilnehmer berichten.
Auch wenn der Spass und die Musik im Vordergrund stehen es geht um mehr, Roland Kurth, der jeden morgen die Bibelarbeiten hält, geht es darum, dass diese jungen Menschen erleben und einüben, wie man "mit Gott fliegen kann", dabei geht es nicht um irgendwelche charismatischen Übungen, nein es geht ihm darum, dass jeder in seinem Herzen versteht, dass Gott alle Möglichkeiten in den Menschen schon hineingelegt hat, dass Gott ein uneingeschränktes JA zu unserem Leben hat, und dass Gott möchte, dass wir loslassen und frei werden, - wenn wir damit beginnen, dann werden wir fliegen lernen und viele Dinge von oben betrachten....
Rolands "Geistliches-Aufbautraining" istr sicher der Ausgangspunkt für diese segensreiche Woche mitten in Russland....
Nach den Referaten gibt es Kleingruppen, in denen die gestellten Fragen intensiv diskutiert werden. Wie setzte ich das Gesagte in meinem Leben um, was hindert mich daran - sind zentrale Gesprächsthemen... (Hans-Günter Ulmer)

Musical

Seit 2002 sind christlichen Musicals zu unserem Markenzeichen geworden. Wir haben in unserem Archiv mehr als 15 völlig verschiedene musikalische Aufführungen gestapelt. Die Szenarien gründen hauptsächlich in bekannten Bibelgeschichten. Jedes Musical ist einzigartig und einmalig. Für mich sind alle Musicals wie die Kinder. Man geht mit ihnen lange und mit bestimmten Schwierigkeiten schwanger, aber wenn sie das Licht der Welt erblicken, vergisst man alle bisherigen Schwierigkeiten. Diese Musicals sind immer auch der Erfolg eines ganzen Teams. Ich danke Gott für die wunderbare vieljährige Zusammenarbeit mit Olga Lukmanova, sie ist unser Texterin, Ideengeberin und eine wunderbare Frau.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit ist einfach, zweimal pro Jahr bereite ich ein Singspiel und ein Musical vor. Im Winter machen wir es gewöhnlich mit den kleinen Kindern und im Sommer mit den Teenagern. Einzigartig für Russland ist, dass unsere Arbeit interkonfessionell ist.

Bis heute haben wir durchgeführt:
Kindercamps:
Von 2001-11 540 Teilnehmer
9 Singspielen

Schulungscamps:
Von 1992-98 790 Teilnehmer
aus der CH und RU

Teenagercamps:
Von 1999-11 2410 Teilnehmer
116 Teenager wurden getauft

Musicals:
2003 "Der stumme Tanz"
2004 "Esther"
2005 "Isaak und Rebekka"
2006 "Rote Segel"
2007 "Josef"
2008 "Messias"
2009 "Abraham und Sara"
2010 "Jakob"
2011 "Jona"
Bericht von Ira Kusmina, Sängerin und Tänzerin
"Das Camp ist mir wie ein Tag vergangen, aber die Emotionen sind bis heute im Gedächtnis geblieben. Manchmal möchte ich in die Hände klatschen um wieder in das Camp zurück zukommen. Du lernst m Camp auf natürlich Weise Gott kennen und ihm zu vertrauen. Im Agape-Camp ist es super, weil sich dort unterschiedliche Teenager kennen lernen und so Freundschaften entstehen.
Natürlich löst die Musicalaufführung die grössten Emotionen aus. Das ist Adrenalin pur, du kannst es mit Worten nicht weitergeben, aber man möchtet es immer wieder erleben. Einen Sommer ohne Agape-Camp kann ich mir nicht mehr vorstellen".
Natascha Nikolaewa, Choreographie
"Wir haben uns 6 Monate lang vorbereitet. Das Tanzteam wurde gebildet, es hat in dieser Woche sehr erfolgreich gearbeitet und hat sehr viele anspruchsvolle Tänze verschiedenster Stielrichtungen eingeübt. Es ist sehr schade, dass das Camp so schnell vergangen ist, weil es uns ermöglicht hat, nicht nur unsere Talente zu entwickeln, sondern auch uns mit einander zu befreunden. Vielen Dank unserem Förderer, Freund und Inspirator Roland. Ohne ihn würde das Camp nicht gelingen".
Olga Lukmanowa, Text und Regie
„Ich weiss nicht, wer die Bibel für ein langweiliges Buch hält es gibt dort genügend Dramen und Konflikte, die nichts an Aktualität eingebüsst haben. Der kinderlosen Abraham und seien Frau Sara haben unseren heute so zahlreichen kinderlosen Ehepaare viel zu sagen. Auch diese versuchen zu verstehen, warum sie kinderlos sind, sie versuchen jemanden zu finden, der ihnen helfen kann, unter anderem auch bei Gott. Abraham und Sara zeigen uns ihre Reale Glaubenserwartung, die Realität ihres Kampfes, die Realität alles zu versuchen den Prozesses zu beschleunigen, das Elend und all die Konflikte die sie erleben und die schliesslich zu ihrem Leben erfüllten gehören. Ich denke das alles ist sehr aktuell heute!“

Jugendcamp "Malachit"

Das Jugendcamp "Malachit" hilft Jugendlichen in Russland, ihre Talente zu entfalten und eine solide Grundlage fürs Leben zu bekommen.