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herzensangelegenheit Nordkorea Juli 2006 English

 
Agape international ist in Oberweningen beheimatet. Da Agape international neue Mitarbeiter dazu gewinnen konnte und sich die Gelegenheit zur Erweiterung der bestehenden Büros ergab, ist das Nordkorea-Büro umgezogen: Jetzt befinden sich alle Büros der Projekte von Agape international unterm selben Dach – das wird sicher einiges an Synergien bringen. Zusammen arbeiten, sich vernetzen, gute Ideen austauschen, gemeinsam Lösungen suchen, Erfolge feiern - da unser eigenes Team kleiner geworden ist, bietet der Umzug grosse Möglichkeiten.

Bitte notieren Sie sich unsere neuen Koordinaten:
Agape international
Projekt Nordkorea
Hüeblistrasse 34
8165 Oberweningen

Telefon +41 (0)44 857 13 26
Fax +41 (0)44 857 13 11

Selbstverständlich können Sie uns weiterhin per Email erreichen. Auch die Homepage bleibt dieselbe.

Somit erklären sich auch unsere Tätigkeiten der vergangenen Wochen: Packen, sortieren, fortwerfen – um dem Aufwand des Zügelns den Gewinn des „Ballast-Loswerdens“ entgegen zu setzen. Und dann wieder alles einrichten, Computer konfigurieren, Arbeitsabläufe neu kennen lernen, … Kaum war alles am neuen Ort angelangt, fragte eine Kollegin: „Und, hast du dich schon gut eingelebt, Stefan?“ 
Er meinte dazu: 
»Ich komme mir ähnlich vor, wie nach dem ersten Tag in einem fremden Land – es ist so vieles neu, ich verstehe die (Büro-)Sprache nicht mehr, weiss nicht, wie die verschiedenen Geräte wie Kopierer, Falzmaschine, Frankiermaschine etc. bedient werden – es ist ein kleiner Kulturschock!“ 
So trainiert der Wechsel nach Oberweningen unsere Fähigkeiten, sich an einem neuen Ort schnell anzupassen... 
 


 
Liebe Leserin, lieber Leser

Auch daheim läuft im ersten Moment noch nicht alles so wie es sollte: Um diese „herzensangelegenheit“ zu schreiben benötige ich auch das „Word“-Programm auf dem Computer– nur ging dieses irgendwo zwischen Zürich und Oberweningen „verloren“ … Ich schreibe ein entsprechendes Stichwort auf einen Notizzettel, damit Stefan auch dieses neu einstellen kann. Oben auf dem Zettel steht aufgedruckt „Change is good“ (englisch für „Veränderungen sind gut“). Ist das eine (göttliche) Ermutigung? Wenn Veränderungen so unendlich viele zusätzliche Arbeiten ergeben, dann brauche ich solche Sätze. Vielleicht gibt es auch Ihnen neuen Schub für Ihren (Arbeits-)Alltag: Change is good!

Anita Burckhardt
Fundraising Nordkorea
 


 
 
+++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++
„Mädchen für alles“ 
Lastwagen sind immer noch gefragte „Mädchen für alles“: ob sie die Milch zur Verarbeitungsstelle transportieren, den fertigen Käse in die Läden oder das fein duftende Heu zum Stall, der fahrbare Untersatz leistet wertvolle Hilfe. Im vergangenen Jahr war es aus finanziellen Überlegungen nicht mehr möglich, dem Projektort Namsan den versprochenen Occasion-Lkw zu beschaffen. Jetzt möchten wir dies aber nachholen - als weiteren Schritt unserer Hilfe: der Wagen ist ein Kleinlaster, 2.5 t, mit einer offenen Ladefläche. Er kostet 11‘000 SFr.  Dürfen wir mit Ihrer Spende dafür rechnen? Für die Bauern von Namsan wäre dies eine grosse Arbeitserleichterung, gerade beim Transport des dringend benötigten Winterfutters können so viele Arbeitsstunden gespart werden. Danke! 


Es rauschte plötzlich wieder ganz gewaltig im Blätterwald – die meisten Medien berichteten darüber: Nordkorea scheint eine recht grosse Rakete entwickelt zu haben, die jetzt kurz vor dem Testflug steht. Die Meinungen über deren Sinn, Reichweite und Gefährlichkeit gehen sehr weit auseinander. Im Internet findet sich die ganze Bandbreite – wissen tut es kaum wer ausserhalb Nordkoreas. Ob es jetzt alleine zum Satellitentransport oder für eine Atombombe sei – allen Ländern ringsum ist unwohl zu Mute.
 
„Taepodong 2“ - sowohl Nordkorea als auch Südkorea bezeichnen diese Rakete als „Paektusan“, während Japan sie als Taepodong nach dem alten Namen der Ortschaft bezeichnet, wo sich heute in Nordkorea ihr Startplatz befindet.

Gerade die Unsicherheit, was dieses Land mit dem Ding anstellen will, könnte, möchte – erscheint mir als das wahre Problem:
Es verstärkt die Angst, verstärkt die negative Haltung (verständlicherweise) der umliegenden Länder einem Land gegenüber, dessen Einwohner einfach Menschen wie Sie und ich sind. Die gerne glücklich sind, gerne leben, Humor haben – aber auch Sorgen. Die aber, in meinen Augen, wie gefangen sind in ihrer grossen Isolation, die der „Wirklichkeit“ ausserhalb ihres Landes gegenüber völlig im Unklaren sind.

Wer wird dieses sich aufschaukelnde gegenseitige Misstrauen dauerhaft durchbrechen?

Ich sehne mich nach diesem Moment!

Anita Burckhardt 

Junge Frau in Norrdkorea 


Haben Sie sich schon selber überlegt, nach Nordkorea zu reisen? Dieses Jahr bietet sich folgende Gelegenheit:

Von August bis Oktober wird in Pyongyang die Massengymnastik-Show „Arirang“ durchgeführt. Diese Show mit Zehntausenden von Mitwirkenden ist total faszinierend, akrobatisch wie choreografisch perfekt – weltweit einmalig.
Mit einem Programm rund um diesen Anlass kommen 5 Tage auf ca. 2200 CHF zu stehen (ab Peking, alles inkl.)
Noch können wir nicht versprechen, ob während dieser Tage einer unserer Projektstandorte besucht werden kann – die Botschaft muss dies zuerst noch abklären.

Wer diese spezielle Möglichkeit nicht ungenutzt verstreichen lassen möchte, melde sich doch bitte für weitere Informationen sofort bei uns. Reisedaten: 21.-28. April 2007 


Ein spezielles Rezept für den Frühsommer. Kimtschi ist die allgegenwärtige Beilage eines typisch koreanischen Essens. Im Winter wird Kimtschi sehr lange gelagert und ist entsprechend aromatisch-scharf. In der wärmeren Jahreszeit lässt man es nur einige Stunden ziehen – ein erfrischender Genuss. Die Schärfe lässt sich gut selber dosieren – mehr oder weniger Chilipulver beifügen ... Jede Gegend, jede Familie kennt ihre eigenen, zum Teil streng gehüteten Rezepte. So dürfen Sie im untenstehenden Rezept auch kreativ sein.

Zutaten und Zubereitung
1kg Gurke, Rettich, Radieschen, Chinakohl, Spinat, Petersilienstiele (blanchiert) oder Lauch – je nach Vorliebe - rüsten und fein schneiden

1 Esslöffel Salz
1 EL Zucker
1 EL Glutamat (Mono Sodium Glutamat)

3 EL Essig
1 EL Sesamsamen
2 (Frühlings-)Zwiebeln (ca. 1/10 des Gemüsegewichtes)
fein schneiden, dazu geben und mischen.

Knoblauch – Menge je nach Geschmack
1 EL (Koreanisches) scharfes Chilipulver oder 1 fein geschnittene Chilischote – hier dosieren Sie die Schärfe! Ebenfalls dazumischen.

1/2 - 1 Tag zugedeckt im Kühlschrank stehen lassen

Vor dem Servieren 1 Teelöffel Sesamöl dazugeben und mischen, in kleinen Schalen servieren.

Sommer Kimtschi - einfach selber machen!

Kimtschi isst man zum Beispiel zu Reis und Pulgogi (Geschnetzeltem), wie Salat. Wenn Sie weitere Rezepte suchen werden Sie unter anderem hier fündig.

Rezept: Barbara Unterbeck, Pyongyang 
 
Unterstützen Sie uns:

Kleinlaster, 2.5 t, mit einer offenen Ladefläche. Er kostet 11‘000 SFr. Mehr Infos.
Kleintraktor 2000 Fr.

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Unterstützen Sie das Projekt finanziell: Neu: Online spenden oder Einzahlungsscheine anfordern .

Mehr Infos bei den frühere Ausgaben