Aktuell
Hintergrund
      Zahlen
      Vergangenheit
Projekte
Ausbildung
Standorte
Ihre Spende
Partner
Links
Medien

Ein Blick in die Vergangenheit English

 

Nordkorea - ein Land mit einer schmerzvollen Vergangenheit

Seit den 50ziger-Jahren stehen der nördliche und südliche Teil der koreanischen Halbinsel in einem Bruderzwist, der im Kalten Krieg von den damaligen Weltmächten weiterhin geschürt wurde.
Bis heute leiden die Menschen auf beiden Seiten an der Trennung der Familien und an der ständigen Kriegsangst, auch wenn seit 1953 Waffenstillstand herrscht. Im Norden hat der ‚Grosse Führer‘ mittels der Dschutsche-Ideologie, der Kommunistischen Partei und der militärischen Macht eine auf der Welt einzigartige Ideologie entwickelt, welche Nordkorea immer mehr in die Isolation trieb. Der einzelne Mensch blieb mit der alleinigen Hoffnung auf die Hilfe durch den mittlerweile verstorbenen Führer zurück.

Durch den Zusammenbruch der kommunistischen Staaten hat Nordkorea auf einen Schlag alle Partner verloren. Verstärkt durch den jahrelangen, wirtschaftlichen Stillstand und die Planwirtschaft, welche nur normiertes Leben zulässt, begannen sich immer grössere Versorgungsengpässe anzubahnen. Als dann noch Überflutungen und Dürren dazu kamen, war die Hungersnot in den Jahren 1995-1998 Tatsache, auch wenn sie lange Zeit verheimlicht wurde. In der Zwischenzeit hat sich die Versorgungslage wieder etwas stabilisiert, bleibt aber weiterhin kritisch, insbesondere im Frühling und bei weiteren Überflutungen oder Dürren.